Hintergründe

Statements

Dr. Brigitte Franzen, Direktorin Ludwig Forum Aachen

„75 km Stadtraum mit Kunst zu bespielen ist eine große Herausforderung. Die Auswahl der Künstler und der Orte lässt erwarten, dass es nicht nur einen spannenden sechswöchigen Ausstellungszeitraum gibt, sondern dass darüber hinaus langfristig tragende Impulse für die Entwicklung der angrenzenden Stadträume der A40|B1 gegeben werden. Die interdisziplinäre Herangehensweise macht den Reiz dieses Projektes aus.“

Prof. Karl-Heinz Petzinka, Ruhr.2010 GmbH

„Ein wesentlicher Bestandteil des Kulturhauptstadtprojektes B1|A40 ist vor allem das Zusammenwirken im Arbeitsprozess aller Beteiligter, allen voran die acht Anrainerkommunen, die Ministerien und ebenso die Verbände. Hier spielen Synergien aller Ressourcen die entscheidende Rolle, genauso wie alle Themen der Nachhaltigkeit einen besonderen Fokus erhalten. Die B1|A40 ist eines der zentralen und wichtigen Projekte der Kulturhauptstadt mit großer Symbolkraft für die Zukunft.“

Achim Dahlheimer, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

„Bereits anlässlich der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 sind erste Teilbausteine einer komplexen Erneuerungsstrategie umgesetzt. Das enge Wechselspiel zwischen langfristig angelegter Planung und ersten kurzfristig sichtbaren Erfolge wird deutlich. Bleibt zu hoffen, dass auch nach 2010 das ambitionierte Projekt fortgesetzt wird. Besonders der stadtregionale Kontrakt zwischen Straßenbaulastträger Strassen.nrw, den Städten sowie dem Land Nordrhein-Westfalen lässt auf noch viele gut gestaltete Straßenräume hoffen.“

Ulrike Rose, Europäisches Haus der Stadtkultur e. V.

„Sich an und auf einer Autobahn mit dem Thema Baukultur auseinander zu setzen, ist eine wichtige und spannende Aufgabe. Gut gestaltete öffentliche Räume sind eine Verbesserung unserer persönlichen Lebensqualität. Dies wird bereits im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 an ausgewählten Stellen sicht- und spürbar.“

Michael Heinze, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

„Erwiesenermaßen kann eine gute Straßenraumgestaltung die Aufmerksamkeit der Autofahrer und somit die Verkehrsicherheit erhöhen. Gleichzeitig nehme ich den Autobahnen damit etwas von ihrem Abstoßenden und Trennenden. Ich freue mich, dass es in der gemeinsamen Initiative des Landes, des Straßenbaulastträgers, der Anrainerkommunen und vieler weiterer Partner gelungen ist, entsprechende Planungen und Maßnahmen zu initiieren. Nun gilt es, den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren konsequent weiter zu gehen, sowohl auf dieser wie auch auf anderen Autobahnen.“

Pfarrer Gehrt, Epiphaniskirche Bochum

„Unser Projekt für 2010 ist die Eröffnung der ersten Autobahnkirche in einem so dicht besiedelten Ballungsraum wie dem Ruhrgebiet – eine Raststätte für die Seele. Die denkmalgeschützte Epiphaniaskirche zusätzlich mit einer lichtkünstlerischen Inszenierung zu versehen, ist ein besonderes Highlight.“

Frauke Burgdorff, Montag Stiftung Urbane Räume

„Die A40 und ihr Umfeld motivierten schon weit vor dem Kulturhauptstadtjahr Künstler, Stadtplaner und Straßenbauer zusammen zu arbeiten und einen selbstbewussten und eigenen Umgang mit ihrer „großen Straße“ zu finden. Die Kulturhauptstadt war ein wichtiger Katalysator für diese Energie, die nun weit über das Festivaljahr hinaus weist. Ich drücke die Daumen, dass das Ruhrgebiet auch weiter so mutig darin bleibt, sich das automobile Stadtband B1 zu Eigen und nutzbar zu machen.“