Marketing + Öffentlichkeit
Das Mobilitätsband weist eine Reihe von Lagen zur Entwicklung neuer Adressen für den Wirtschaftsstandort der Metropolregion Ruhr auf. Unterstützt durch den mit den Arenen aufgebauten regionalen Dialog wird es im Zuge der Vermarktung dieser Lagen darauf ankommen, die Bausteine und Strategien sowie die Instrumente des regionalen Marketingprozesses weiter zu schärfen und lokal oder sektoral verankerte Strategien aufeinander abzustimmen. Als regionale Wirtschaftsförderung kann mit der Institution wmr ein kompetenter Partner der Region einbezogen werden, um das regionale Raumband entlang des Ruhrschnellweges in ein schlüssiges Kommunikations- und Marketingkonzept zur Stärkung der Adressbildung einzubinden.
Die Entwicklung des Mobilitätsbandes benötigt eine ausgeprägte Qualitätsdebatte. Hierbei geht es sowohl um die Qualität der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur als auch die Qualitäten der Stadtlandschaft und ihres Erscheinungsbildes. Die Steigerung dieser Qualität, sei es im funktionalen, gestalterisch-ästhetischen oder kulturellen Sinne, zählt zu den grundsätzlichen Anliegen der räumlichen Profilierung der Ruhrschnellweges. Dies verlangt das genaue Hinschauen, das Hinterfragen bisheriger Standards, die Offenheit für eine die Disziplin überschreitendes Denken und Handeln, neue aufgaben- und/oder projektspezifische Kooperationsformen und vor allem das klare Bekenntnis zum Wettbewerbsprinzip als Grundlage zu allen Entscheidungen bei wichtigen Entwicklungsprojekten. Gerade bei bedeutenden Vorhaben hat sich das Denken in Alternativen sowie die Einbindung externer Fachleute zur Findung innovativer Lösungswege sowie zur kritisch/konstruktiven Begleitung des Gesamtprozesses etablieren können.
In Sinne der Verbesserung gestalterischer Qualitäten gilt es, die Diskussionskultur anzuregen. Vielfach ermöglicht diese erst eine sachliche Auseinandersetzung räumlicher Fragestellungen zur Entwicklung des Stadt- und Verkehrsraumes, der Baugestalt in den Randlagen des Straßenraumes oder neuer Verfahrensweisen für eine Verbesserung der Baukultur. Mit dem Bauforum der Stadt Essen, dem Stadtgesprächen der Stadt Bochum, den städtebaulichen Kolloquium der Technischen Universität Dortmund, dem Forum für Baukultur der Stadt Dortmund und dem Baukultur Salon des Europäischen Hauses der Stadtkultur, steht eine Reihe fachlicher Kommunikationsplattformen zur Verfügung, um den regionalen Diskurs relevanter Akteure zu fördern.
Der vorliegende „Regionale Masterplan A40|B1“ ist somit als wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Mobilitätsbandes - mitnichten als deren Endpunkt zu verstehen.
