RegioPOL Dortmund: Lütgendortmund
- Interkommunales Gewerbegebiet + Standort der ehemaligen Brinkhoff-Brauerei
- RegioPOL mit lokaler Strahlkraft
Lage + Profil
Der Standort des interkommunalen Gewerbegebietes „Lütgendortmund Ost“ befindet sich südwestlich der Anschlussstelle Lütgendortmund (AS40). Das Gebiet liegt innerhalb einer RegioZONE unmittelbar im Übergang der Stadtgebiete Dortmund und Bochum. Das dargestellte Entwicklungsareal ist als interkommunales Gewerbegebiet ausgewiesen und teilt sich dementsprechend in zwei Flächen auf, die sich im Bochumer Stadtteil Werne und im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund befinden. Östlich ist das Areal der ehemaligen Brinkhoff-Brauerei gelegen, deren Anlagenturm eine, vom Ruhrschnellweg aus prägnant wahrnehmbare, räumliche Markante darstellt.
Innerhalb dieser Sequenz führt der Ruhrschnellweg mehrfach über die Stadtgebiete von Dortmund und Bochum. Der Verlauf der Fahrbahn ist innerhalb des dargestellten Abschnittes nahezu geradlinig, die topografische Situation ist beinahe eben. Nordwestlich der Anschlussstelle befindet sich innerhalb des Grünzuges zwischen Dortmund und Bochum eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Ansonsten erweist sich der Bereich durch die an dem Mobilitätsband gelegenden Wohnareale, den angrenzenden Gewerbegebieten und dem Verkehr der A40 eher als Gemengelage, deren Nutzungskonflikt es in Zukunft zu mindern gilt. Die Randbereiche des Verkehrsraumes werden gegenwärtig von dichtem Böschungsgrün und entlang der Wohngebiete zusätzlich durch die bestehenden Schallschutzwände geprägt.
Anforderungen an die zukünftige Entwicklung
- Im Rahmen der Entwicklung des geplanten interkommunalen Gewerbestandortes ist eine Wegevernetzung zwischen dem nördlich der A40 gelegenen Grünzug und dem im Süden gelegenen Areal herzustellen.
- Zur Förderung der Erlebbarkeit der Stadtlandschaft und zur Verbesserung der Orientierung entlang des Ruhrschnellweges ist es Ziel, Blickbezüge von der A40 aus in den nördlichen Landschaftsraum zu ermöglichen. Im gleichen Zug ist jedoch die Straße vom Landschaftsraum aus abzuschirmen.
- Im Zuge der Bildung und Förderung von Identität stiftenden Raumsequenzen gilt es, den markant wahrzunehmenden Turm der ehemaligen Brinkhoff-Brauerei zu erhalten und die Sicht im Zuge möglicher Umbau- oder Instandhaltungsmaßnahmen an dem Streckenband frei zu halten. Im Rahmen der Erarbeitung eines Lichtkonzeptes bietet der Brinkhoff-„Turm“ ebenfalls das Potenzial, mittels Illumination auch in der Nacht eine einprägsame Dominante zur Optimierung der Orientierungswirkung am Ruhrschnellweg zu werden.
- Die Randbereiche des Ruhrschnellweges sollen als eine durchgängige Allee ausgebildet werden. Für den dargestellten Streckenabschnitt ist daher vorgesehen die Grüngestaltung der Randbereiche im Rahmen regelmäßig stattfindender Pflege in diesem Sinne zu qualifizieren.
Legende
Nutzungen
Bereich der Innenstadt
Siedlungsflächen
Gewerbeflächen
Landschaftsflächen
Grünanlagen
Gewässerflächen
regional bedeutende Gewässerflächen
regionaler Grünzug
quartiersinterne Grünwegeverbindung
Mobilität
Bundesautobahnnetz
Trassenführung in Troglage
Trassenführung in Tunnellage
Erschließungssystem / Hauptstraßennetz
Bahnnetz (parallel zur A40|B1)
Streckennetz des ÖPNV im Mittelstreifen der A40|B1
Regionalbahnhof
Fußgängerüberführung
ÖPNV-Haltestelle im Mittelstreifen der A40|B1
Brückenbauwerk an der A40|B1
Randgestaltung
Grüner Saum • Fläche zur Gestaltung der Randbereiche
Streckenabschnitt zur Qualifizierung der Allee
Streckenabschnitt mit dichter Vegetaton
Streckenabschnitt zum Schutz vor Schallemissionen vor lärmsensiblem Bereich
Streckenabschnitt, der Blickbeziehungen in den Landschaftsraum ermöglicht, die Autobahn jedoch abschirmt
Streckenabschnitt mit Wallanlage als Schutz vor Lärmemissionen
Streckenabschnitt mit transparentem Lärmschutz
dominant wahrzunehmendes Gebäude
Standorte der Hochspannungsmasten von Fernleitungstrassen
Entwicklungsflächen
prioritäres Entwicklungsfenster
sekundäres Entwicklungsfenster
Eintrittskorridor am Schnittpunkt der A40|B1 mit bedeutenden Cityradialen
Entwicklungsareal zur Sicherung und Ausbau des Gewerbesektors
Entwicklungsfläche mit besonderen Anforderungen an die Gestaltung der Raumkanten
Entwicklungsbereich zur langfristigen bzw. sukzessiven Umnutzung
Bereich zur Steigerung der gestalterischen Attraktivität öffentlicher Platzflächen
Standort zur Ausbildung einer städtebaulichen Dominante
Erhalt und Ausbau besonderer Blickbeziehungen


