- Einleitung
- Ruhrschnellweg
- Metropolregion Ruhr
- Raum A40|B1
- Leitmotiv
- Leitlinien
- Erlebbarkeit der Stadtlandschaft fördern!
- Stärkung urbaner Sequenzen!
- Gestaltung der Auftaktbereiche!
- Ausbildung zentraler Eintrittskorridore!
- Profilierung der RegioZONEN!
- Qualifizierung von Standorten des Einzelhandels!
- Nutzungsgerechte Entwicklung lärmsensibler Lagen!
- Zeigen markanter Stadtbausteine der Metropolregion Ruhr!
- Systembaukasten
- RegioPOLE
- Weiteres Vorgehen
Neubestimmung regionaler Stadträume zur stärkeren Vernetzung mit dem Umfeld
Der Ruhrschnellweg hebt sich gegenüber anderen Autobahnen durch eine Reihe struktureller Charakteristika ab, die die Einzigartigkeit dieses Mobilitätsbandes begründen. Mit dem Leitmotiv ist definiert worden, im Zuge der anstehenden Modernisierung der Straße den Ruhrschnellweg als Stadtautobahn zu profilieren und damit den bestehenden Stadtraum entlang dieses Verkehrskorridors in Szene zu setzen.
Im Fokus steht die Wertschätzung des Ruhrschnellweges als Schaufenster der Region. In diesem Zuge gilt es, besondere Standorte an dem Verkehrsband im Rahmen des Ausbaus nicht zu verstecken, sondern ausdrücklich in den Vordergrund zu rücken, um das an der Straße vorgefundene Bild der Metropolregion Ruhr für eine Förderung regionaler Identitäten zu nutzen. In diesem Rahmen geht es um die Ausbildung neuer städtebaulicher Qualitäten, die Aufwertung bestehender Streckenabschnitte und die Entwicklung neuer Standorte an dem Ruhrschnellweg.
Wesentliches Anliegen im Rahmen der Erstellung des Regionalen Masterplans ist es, entlang des Raumbandes die zukünftige Entwicklung zielgerichtet zu koordinieren. Hierzu sind neben einer tragfähigen Strategie Grundsätze zu vereinbaren, die sich als Leitlinien zukünftiger Planungsaktivitäten darstellen, um das lokale Handeln unterschiedlichster Akteure in einen regionalen Kontext zu setzen.
Fragestellungen und Handlungsfelder
Im Rahmen der Erarbeitung der Planungsgrundsätze und Leitlinien zur räumlichen Entwicklung standen folgende Fragen im Vordergrund:
- Mit welchen gestalterischen und funktionalen Maßnahmen lässt sich ein Bild der Metropolregion Ruhr als regionales Profil an dem zentralen Verkehrsband vermitteln?
- Welche Bedeutung kommt dem Verkehrsband als regionale Adresse für die Aufwertung vorhandener und die Entwicklung neuer Standorte zu?
- Wie können die einzelnen Anrainerstädte in dieser regionalen Präsentation auch ihr jeweils eigenes, spezifisches Gesicht zeigen?
- Wie lässt sich dieser 75 km lange, besondere Stadtraum so gliedern und differenzieren, dass die Siedlungsstruktur der Region ablesbar und die Orientierung in der Region erleichtert wird?
Auf Basis der Analysen sowie als Ergebnis mehrerer Werkstätten und Arenen und ebenso aus der Erkenntnis verschiedener Gespräche mit Vertretern der anliegenden Städte, lassen sich folgende Leitlinien und Handlungsfelder ableiten:
- Erlebbarkeit der Stadtlandschaft fördern!
- Stärkung urbaner Sequenzen!
- Gestaltung der Auftaktbereiche!
- Ausbildung zentraler Eintrittskorridore!
- Profilierung der RegioZONEN!
- Qualifizierung von Standorten des Einzelhandels!
- Nutzungsgerechte Entwicklung lärmsensibler Lagen!
- Zeigen markanter Stadtbausteine!
Legende
Inszenierung regional bedeutender Naturräume
Stärkung von Sichtbeziehungen in die Landschaft
Offenlegung regionaler Grünzüge
Gestaltung von Landschaftsräumen in den Auftaktbereichen
Streckenabschnitt zur Profilierung urbaner Sequenzen
Aufwertung zentraler Einfahrtsbereiche in die urbanen Zentren
Cityradiale • Einfahrtsstraße zur städtebaulichen Qualifizierung
RegioPOL
Gebiet zur Profilierung einzelner Standorte für den Gewerbe- + Dienstleistungssektor
Gebiet zur Profilierung von Standorten für Gewerbe u. Dienstleistung
Bereich zur Qualifizierung bestehender Wohnstandorte
Qualifizierung von Standorten des Einzelhandels
Inszenierung markanter Stadtbausteine
Synopse
Karte in der Zusammenfassung
Die folgenden Karten auf den Unterseiten zeigen die Einzelaspekte jeweils mit Legende.
