RegioPOL Dortmund: Im Weißen Feld
- Technologiepark + Universität Dortmund
- RegioPOL mit regionaler Strahlkraft
Lage + Profil
Der Standort des Dortmunder Technologieparks sowie der Technischen Universität Dortmund befindet sich im westlichen Annäherungsbereich zum Dortmunder „Boulevard B1“. Prägnantestes Merkmal des dargestellten Sequenzbereiches bildet mit seiner topografisch stark bewegten Landschaft das Emschertal als eine der drei bedeutenden naturräumlichen Zäsuren des Ruhrschnellweges. Technologiepark, Universität sowie der Standort der „Deutschen Arbeitsschutzausstellung“ (DASA) bilden hierin eine Abfolge von Standorten, deren Strahlkraft weit über die Region hinaus reicht.
Durch den derzeitig in Realisierung befindlichen 6-streifigen Ausbau der A40 hat sich der Raum dieses Abschnittes erheblich gewandelt. Die errichteten Wallanlagen östlich des Autobahnkreuzes mit der A45 verdecken die angrenzenden Standorte.
Der Verlauf der Fahrbahn bildet innerhalb des dargestellten Streckenabschnittes mehrere Kurvenlagen aus, in denen die Wahrnehmung verstärkt auf den angrenzenden Stadtraum gerichtet wird. Östlich zu diesen Lagen weist die Fahrbahntrasse im darstellten Streckenabschnitt jeweils eine Krümmung auf. Die Aufmerksamkeit in diesen Kurvenlagen wird in dieser Lage verstärkt auf den angrenzenden Stadtraum gelenkt. Trotz der ebenen Situation zwischen dem Verkehrs- und dem Stadtraum wird die Wahrnehmung der angrenzenden Standorte des Wissenssektors durch die angelegten Wallanlagen beeinträchtigt. Eindrucksvolle Blickbeziehungen sind derzeit von der Schnettkerbrücke, die das Emschertal überquert, auf den gegenüberliegenden Hang vorhanden. Darüber hinaus sind für den Charakter des Streckenabschnittes die illuminierte Fußgängerbrücke, die so genannte „Regenbogenbrücke“, sowie die Parkpalette an der Anschlussstelle Dortmund Oespel prägend.
Flächen zur Entwicklung des Technologieparks sowie zur Erweiterung der Univsersität bestehen westlich und östlich der vorhandenen Standorte.
Anforderungen an die zukünftige Entwicklung
Neue Chancen für die räumliche Entwicklung werden mit der Anlage der neuen Anschlussstelle NS IX gesehen. Hier bietet sich an, östlich der DASA eine neue städtebauliche Dominante zu realisieren, die von Osten kommend wahrnehmbar wäre. Südlich bietet sich mit den Erweiterungsflächen der Universität das Potenzial zur Ausbildung einer neuen Stadtkante an. Weitere Chancen werden in der punktuellen Überhöhung im Bereich des Technologieparks gesehen.
Darüber hinaus gilt es, die Erlebbarkeit des Emschertals im Zuge der Erneuerung der Schnettkerbrücke aufrecht zu halten und deren Wahrnehmbarkeit zu verbessern. Für den aus Osten Kommenden ist zu prüfen, inwieweit der Blick auf die Hanglage freizuhalten ist.
Legende
Nutzungen
Bereich der Innenstadt
Siedlungsflächen
Gewerbeflächen
Landschaftsflächen
Grünanlagen
Gewässerflächen
regional bedeutende Gewässerflächen
regionaler Grünzug
quartiersinterne Grünwegeverbindung
Mobilität
Bundesautobahnnetz
Trassenführung in Troglage
Trassenführung in Tunnellage
Erschließungssystem / Hauptstraßennetz
Bahnnetz (parallel zur A40|B1)
Streckennetz des ÖPNV im Mittelstreifen der A40|B1
Regionalbahnhof
Fußgängerüberführung
ÖPNV-Haltestelle im Mittelstreifen der A40|B1
Brückenbauwerk an der A40|B1
Randgestaltung
Grüner Saum • Fläche zur Gestaltung der Randbereiche
Streckenabschnitt zur Qualifizierung der Allee
Streckenabschnitt mit dichter Vegetaton
Streckenabschnitt zum Schutz vor Schallemissionen vor lärmsensiblem Bereich
Streckenabschnitt, der Blickbeziehungen in den Landschaftsraum ermöglicht, die Autobahn jedoch abschirmt
Streckenabschnitt mit Wallanlage als Schutz vor Lärmemissionen
Streckenabschnitt mit transparentem Lärmschutz
dominant wahrzunehmendes Gebäude
Standorte der Hochspannungsmasten von Fernleitungstrassen
Entwicklungsflächen
prioritäres Entwicklungsfenster
sekundäres Entwicklungsfenster
Eintrittskorridor am Schnittpunkt der A40|B1 mit bedeutenden Cityradialen
Entwicklungsareal zur Sicherung und Ausbau des Gewerbesektors
Entwicklungsfläche mit besonderen Anforderungen an die Gestaltung der Raumkanten
Entwicklungsbereich zur langfristigen bzw. sukzessiven Umnutzung
Bereich zur Steigerung der gestalterischen Attraktivität öffentlicher Platzflächen
Standort zur Ausbildung einer städtebaulichen Dominante
Erhalt und Ausbau besonderer Blickbeziehungen


