A40|B1 Gestalthandbuch

Vorwort

Die A40|B1 ist die zentrale Verkehrsverbindung und gleichzeitig lineare Entwicklungsachse des Ruhrgebiets. Hier vollzieht sich der Strukturwandel und hier präsentieren sich die Kernstädte. Über die Straße entsteht das regionale Bild des Ruhrgebiets in seiner ganzen Vielfalt. Die Erscheinung der A40|B1 wird vorrangig geprägt durch eine Vielzahl baulich-landschaftlicher Elemente: Lärmschutzwände, Leitplanken, Gleitwände, Stützmauern, Schilderbrücken, Brückenbauwerke, Autobahnkreuze, Stadtbahnlinien im Mittelstreifen, ÖPNV-Haltestellen, Hinweisschilder, Nebenbetriebe wie Tankstellen und Parkplätze, Tunnelmünder, Lärmschutzwälle, Steilwälle, Begleitgrün, Mittelstreifen, Abfahrten und Abfahrtsohren. Diese baulich-landschaftlichen Elemente werden bislang nach standardisierten Vorgaben des Bundes und der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) gestaltet, ohne die Eigenheiten und Charakteristiken der heterogenen Stadträume entlang der A40 zu berücksichtigen.

Bis 2020 werden circa 60% der A40 instandgesetzt bzw. ausgebaut. Diese Maßnahmen bieten die einmalige Möglichkeit, die räumlich-bauliche Erscheinung der A40 im Rahmen eines regionalen Gesamtkonzepts zu gestalten. Daher haben die Anrainerstädte gemeinsam das Gestalthandbuch in Auftrag gegeben. Bei dieser Aufgabe müssen die unterschiedlichen Ansprüche der zentralen Akteure aus Verkehrs- und Stadtplanung miteinander in Beziehung gesetzt werden.

In Zusammenarbeit mit den beteiligten Städten und in enger Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW ist so ein Gestalthandbuch erarbeitet worden, das als Richtschnur für die beteiligten Institutionen dient.

Konzeption & Bearbeitung

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Davids | Terfrüchte + Partner, Landschaftsarchitekten
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