Der Ruhrschnellweg: Anschluss an die Metropolregion
Diente die Verkehrsader vormals in erster Linie als Handelsweg sowie dem Ferntransport von Waren und industriellen Gütern, so hat sich diese Funktion generell gewandelt. Heute nimmt der Ruhrschnellweg innerhalb der Region eher eine Erschließungsfunktion ein. Wie die täglich auftretenden Staumeldungen verdeutlichen, ist das Verkehrsband zum alltäglichen Transitraum für Pendler innerhalb der Metropolregion Ruhr geworden und verknüpft die Lebens- und Siedlungsräume mit den Arbeitswelten.
Im Zuge des autobahngerechten Ausbaus der Straße in den 1960er Jahren war die Anbindung der einzelnen Ortslagen an den Ruhrschnellweg politisches Ziel: Jeder Stadtteil an der Verkehrsader sollte seine eigene Anschlussstelle erhalten. Hierdurch ist innerhalb des Ballungsraumes eine Straße mit einer der höchsten Dichten an Anschlussstellen entstanden. In Teilen sind diese nur einige 100 Meter voneinander entfernt und besitzen meist Zu- und Abfahrten mit kombinierten Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen. 41 Anschlussstellen markieren derzeit den Streckenabschnitt zwischen dem westlichen Autobahnkreuz mit der A57 in Moers und dem östlichen Autobahnkreuz A1 in Unna und bilden die Zugänge zum Kernraum der Metropolregion Ruhr.
Legende
vorhandene Anschlussstelle
Neuanlage / Ausbau einer Anschlussstelle






