City, Essen

RegioPOL Essen: City

  • Essener Zentrum + ETEC
  • Urbane Sequenz mit regionaler Strahlkraft

Lage + Profil

Das dargestellte Gebiet – Kernbereich der Essener Innenstadt - liegt innerhalb der urbanen Sequenz der Essener Stadtdurchfahrt im Zentrum der Hellweg Passage. In diesem Bereich grenzt der Ruhrschnellweg unmittelbar an die Essener City an. Während im östlichen Bereich die Straße teilweise aufgeständert ist, verläuft die Fahrbahn im Westen auf dem Höhenniveau der Stadtebene. In Höhe des Hauptbahnhofs führt die Straße in einen Tunnel, der Ende der 1960er Jahre im Zuge des autobahngerechten Ausbaus des Ruhrschnellweges angelegt wurde. Die Tunnelanlage ist ein aufwendig konstruiertes Bauwerk über mehrere Geschossebenen, da es im Zuge des  Ausbaus ebenso galt, die querenden U-Bahntrassen kreuzungsfrei unter der Erde zum Bahnhof zu führen. Ebenso mussten die Ausfahrtsrampen der Anschlussstelle zur Innenstadt integriert werden. Diese Anschlussstelle bildet zusammen mit der westlich des Tunnels gelegenen die zentralen Eintrittsbereiche zur Essener Innenstadt und zur Anbindung der Einrichtungen der „Kulturmeile“.

Anforderungen an die zukünftige Entwicklung
  • Die westliche Stadteinfahrt ist gestalterisch als zentraler Eingang zu den innerstädtischen Kultureinrichtungen zu qualifizieren. Potenziale werden in der Neugestaltung des Tunnelmundes sowie einer gestalterischen Aufwertung des Freibereiches an der Ausfahrtsrampe gesehen. Darüber hinaus bietet sich mit der Transformation des Grundstücks an der Friedrichstraße die Möglichkeit zur räumlichen Aufwertung durch die gestalterische Qualifizierung der städtebaulichen Raumkante.
  • Die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes mit der Anlage des Fernbusbahnhofs bietet die Chance die Randlagen der östlichen Einfahrt qualitativ aufzuwerten. In diesem Zuge bietet sich mit der Gestaltung des Tunnelmundes weiteres Potenzial für eine Identität prägende Ausbildung der Raumsequenz.
  • Im Zuge der Profilierung des räumlichen Zentrums bieten sich mit den genannten Standorten zur Ausbildung markanter Stadtbausteine weitere Potenziale zur Qualifizierung der Essener Skyline.

Legende

Nutzungen

Bereich der Innenstadt

Siedlungsflächen

Gewerbeflächen

Landschaftsflächen

Grünanlagen

Gewässerflächen

regional bedeutende Gewässerflächen

regionaler Grünzug

quartiersinterne Grünwegeverbindung

Mobilität

Bundesautobahnnetz

Trassenführung in Troglage

Trassenführung in Tunnellage

Erschließungssystem / Hauptstraßennetz

Bahnnetz (parallel zur A40|B1)

Streckennetz des ÖPNV im Mittelstreifen der A40|B1

Regionalbahnhof

Fußgängerüberführung

ÖPNV-Haltestelle im Mittelstreifen der A40|B1

Brückenbauwerk an der A40|B1

Randgestaltung

Grüner Saum • Fläche zur Gestaltung der Randbereiche

Streckenabschnitt zur Qualifizierung der Allee

Streckenabschnitt mit dichter Vegetaton

Streckenabschnitt zum Schutz vor Schallemissionen vor lärmsensiblem Bereich

Streckenabschnitt, der Blickbeziehungen in den Landschaftsraum ermöglicht, die Autobahn jedoch abschirmt

Streckenabschnitt mit Wallanlage als Schutz vor Lärmemissionen

Streckenabschnitt mit transparentem Lärmschutz

dominant wahrzunehmendes Gebäude

Standorte der Hochspannungsmasten von Fernleitungstrassen

Entwicklungsflächen

prioritäres Entwicklungsfenster

sekundäres Entwicklungsfenster

Eintrittskorridor am Schnittpunkt der A40|B1 mit bedeutenden Cityradialen

Entwicklungsareal zur Sicherung und Ausbau des Gewerbesektors

Entwicklungsfläche mit besonderen Anforderungen an die Gestaltung der Raumkanten

Entwicklungsbereich zur langfristigen bzw. sukzessiven Umnutzung

Bereich zur Steigerung der gestalterischen Attraktivität öffentlicher Platzflächen

Standort zur Ausbildung einer städtebaulichen Dominante

Erhalt und Ausbau besonderer Blickbeziehungen

Profil

  • Landschaftsprofil
  • Tabellarische Übersicht