Buddenacker, Dortmund

RegioPOL Dortmund: Buddenacker

  • Buddenacker + Gewerbegebiet Aplerbeck Ost
  • RegioPOL mit lokaler Strahlkraft
Lage + Profil

Der Standort liegt innerhalb der RegioZONE im Dortmunder Stadtgebiet Brackel unmittelbar in der Nähe der Anschlussstelle Dortmund Sölde. Im Südwesten erstreckt sich das Gewerbegebiet Aplerbeck Ost, ein Agglomerationsstandort für Gewerbe und großflächigen Einzelhandel. Das Gebiet Buddenacker ist für eine Entwicklung des gewerblichen Sektors ausgewiesen. Aufgrund seiner Lage innerhalb der RegioZONE zwischen den Kernen der Städte Dortmund und Unna wird dem Standort eine Ausstrahlung auf seine lokale Umgebung zugeschrieben. Südwestlich des Areals ist derzeit ein Rastplatz angelegt, der jedoch abgesperrt und nicht in Betrieb ist. Nördlich hierzu ist zum Siedlungsbereich Neuasseln ein Landschaftsschutzgebiet gelegen. Entlang der Fahrbahntrasse wird zur verbesserten Anbindung des Dortmunder Fughafens an die Dortmunder Innenstadt im Flächenutzungsplan ein Gebiet für die Erweiterung der Stadtbahn vorgehalten.

Gegenwärtig wäre nördlich des Ruhrschnellweges der Blick in die Landschaft ermöglicht, wenn die Randbereiche nicht von dichtem Abstandsgrün geprägt wären. Die Geometrie des Fahrbahnverlaufes ist innerhalb des dargestellten Streckenabschnittes geradlinig. Die Topografie ist zu den an die Mobilitätsachse angrenzenden Gebieten eher eben, im Bereich der Überquerung der Aplerbeckerstraße verläuft die Straße in leicht erhöhter Lage.

Im Rahmen der Modernisierung des Ruhrschnellweges ist in den nächsten Jahren der sechsstreifige Ausbau des Verkehrsbandes geplant. Im Rahmen eines möglichen Ausbaus der Stadtbahn ist nordöstlich des Kreuzungspunktes die Anlage einer Haltestelle vorgesehen.

Anforderungen an die zukünftige Entwicklung
  • Ziel der zukünftigen Entwicklung ist es, an dem Mobilitätsband eine neue Adresse durch eine qualitativ hochwertige Gestaltung zu erzeugen. Die ebene bzw. leicht erhöhte Lage des Verkehrsbandes begünstigt es, im Rahmen der zukünftigen Gestaltung des Gewerbegebietes Buddenacker eine markante Stadtkante uns sichtbares Gebäude auszubilden.
  • Das Areal Buddenacker nordwestlich der Anschlussstelle Dortmund Sölde ist für eine Entwicklung des gewerblichen Sektors vorgesehen. Die Fläche grenzt nicht unmittelbar an das Verkehrsband an, sondern liegt aufgrund der Vorgaben des Landschaftsplans (Immissionsschutzpflanzung) etwas zurück von der Fahrbahn. Bei der Gestaltung des Feldes vor der zukünftigen Raumkante gilt es daher zu berücksichtigen, dass Blickbezüge zu dem Standort von der Trasse aus ermöglicht werden.
  • Im Rahmen des Ausbaus der Stadtbahn gilt es, den Umstieg zwischen MIV und ÖPNV zu fördern und eine fußläufige Anbindung an die Wohngebiete und die Gewerbeparks zu ermöglichen.
  • Im Zuge des Streckenausbaus der Stadtbahn ist die Anlage eines Park+Ride Parkplatzes in Höhe der Raststelle vorgesehen, um den aus Osten kommenden Pendlern einen Umstieg auf das ÖPNV-System zu ermöglichen und den innerstädtischen Verkehr zu entlasten.

Legende

Nutzungen

Bereich der Innenstadt

Siedlungsflächen

Gewerbeflächen

Landschaftsflächen

Grünanlagen

Gewässerflächen

regional bedeutende Gewässerflächen

regionaler Grünzug

quartiersinterne Grünwegeverbindung

Mobilität

Bundesautobahnnetz

Trassenführung in Troglage

Trassenführung in Tunnellage

Erschließungssystem / Hauptstraßennetz

Bahnnetz (parallel zur A40|B1)

Streckennetz des ÖPNV im Mittelstreifen der A40|B1

Regionalbahnhof

Fußgängerüberführung

ÖPNV-Haltestelle im Mittelstreifen der A40|B1

Brückenbauwerk an der A40|B1

Randgestaltung

Grüner Saum • Fläche zur Gestaltung der Randbereiche

Streckenabschnitt zur Qualifizierung der Allee

Streckenabschnitt mit dichter Vegetaton

Streckenabschnitt zum Schutz vor Schallemissionen vor lärmsensiblem Bereich

Streckenabschnitt, der Blickbeziehungen in den Landschaftsraum ermöglicht, die Autobahn jedoch abschirmt

Streckenabschnitt mit Wallanlage als Schutz vor Lärmemissionen

Streckenabschnitt mit transparentem Lärmschutz

dominant wahrzunehmendes Gebäude

Standorte der Hochspannungsmasten von Fernleitungstrassen

Entwicklungsflächen

prioritäres Entwicklungsfenster

sekundäres Entwicklungsfenster

Eintrittskorridor am Schnittpunkt der A40|B1 mit bedeutenden Cityradialen

Entwicklungsareal zur Sicherung und Ausbau des Gewerbesektors

Entwicklungsfläche mit besonderen Anforderungen an die Gestaltung der Raumkanten

Entwicklungsbereich zur langfristigen bzw. sukzessiven Umnutzung

Bereich zur Steigerung der gestalterischen Attraktivität öffentlicher Platzflächen

Standort zur Ausbildung einer städtebaulichen Dominante

Erhalt und Ausbau besonderer Blickbeziehungen

Profil

  • Landschaftsprofil
  • Tabellarische Übersicht