§ 4 Brücken: Grundmuster

Anwendung

Dieser Baustein wird bei Brückenneubauten als Element der Identitätsbildung und der regionalen Inszenierung angewendet.

Maßnahmen
  • Die Widerlager werden mit leicht bossiertem oder grob geschliffenem Sandstein auf Grundlage des unregelmäßigen, freien Verblendmusters verkleidet.
  • Die Widerlager von Rahmenbauwerken werden mit einem abgerundeten Kapitell versehen. Die Widerlager von Balkenbrücken werden ohne Kapitell verkleidet.
  • Notwendige Stützen im Mittelbereich der Brücke werden als offene Pfeiler und nicht als flächige Scheiben ausgeführt. Die Pfeiler schließen zum Brückenträger bündig ab.
  • Werden die Elemente der Brücken (Balken, Geländer, Stützpfeiler) beschichtet, dann wird dafür ein mittelgrauer Farbton (z. B. DB 703) verwendet.
  • Die Brücken werden über schmale, filigrane Straßenlampen beleuchtet. Der Leuchtentyp ist abhängig von Breite und Tiefe der Brücke und muss entsprechend den örtlichen Gegebenheiten ausgewählt werden.
  • Die Platzierung der Lampen über den äußeren Rändern der Widerlager zur Betonung der Torsituation ist zu beachten.
  • Die Geländer werden über eine rhythmische Verengung in der Abfolge der Stäbe gestalterisch differenziert.
  • Die gesamte Maßnahme wird bei Ersatz einer Brücke unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten durchgeführt.
  • Betonbrücken in Betongrau werden nicht eingefärbt.

Anwendungshinweise

  • Grundmuster Brücken
  • Unregelmäßiges Verblendmuster
  • Beispielhafte Standardelemente für ein unregelmäßiges Verblendmuster
  • Differenzierung des Geländers: Verdichtung der vertikalen Streben über der Fahrbahn in Richtung Straßenlampe