§ 2 Lärmschutz: Regionales Gestaltungselement

Grundelement des Lärmschutzes sind farblich dezente, im grünen Farbspektrum gestaltete Lärmschutzwände. Die Lärmschutzwände werden in Bezug auf lokale Nutzungen im Stadtraum differenziert:

  • In den Anschlussstellen wird die Lärmschutzwand als Signal für den Übergang in den Stadtraum rot gestaltet.
  • In Gewerbebereichen kann die Lärmschutzwand farblich gestaltet werden.
  • Stadtzentren und repräsentative Entwicklungsgebiete, wie die im Regionalen Masterplan A40 I B1 gekennzeichneten RegioPOLE, können sich zur Straße hin präsentieren. Hier werden – wenn lärmschutztechnisch sinnvoll – einzelne transparente Abschnitte errichtet, die den Blick auf interessante Architekturen und Raumsituationen öffnen. Dadurch sollen starke Adressen entlang der Straße geschaffen werden.
  • In Wohngebieten werden die Lärmschutzwände auf der Anwohnerseite standardmäßig bepfl anzt.
  • In Scheitelpunkten von gut einsehbaren Kurven oder im Bereich von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs auf der A40 I B1 können grafi sche Motive im Siebdruckverfahren auf die Lärmschutzwände aufgetragen werden.

Lärmschutz

  • Farbspektrum Grundelement
  • Grundmuster: Dort, wo die Allee gepflanzt werden kann, gilt das Grundmuster, um der Baumreihe einen klaren Rahmen zu geben.
  • Gewerbebereiche: Bei angrenzenden Gewerbegebieten, bei denen keine Sichtbeziehung zur A40 | B1 gewünscht ist, kann die Wand zusätzlich zum Grundton Grün farblich gestaltet werden.
  • Repräsentative Gewerbe- und Dienstleistungsbereiche: Besondere Stadtbereiche wie Technologieparks, Entwicklungsgebiete oder Stadtzentrenwerden durch ein Stück transparente Wand als »Schaufenster der Region« sichtbar gemacht.
  • Wohnbereiche: Lärmsensible Wohngebiete werden durch eine integrierte Begrünung von der Straße abgeschirmt. Die Anwohnerseite einer Lärmschutzwand wird grundsätzlich begrünt.
  • Mit Bild: Im Scheitelpunkt von gut einsehbaren Kurven oder im Bereich von Haltestellen auf der A40 | B1 können Bilder im Siebdruckverfahren auf die Lärmschutzwand aufgetragen werden. Das Motiv stellt einen Bezug zum angrenzenden Stadtraum her.